Patient: weiblich, 2,8 Jahre alt
Hypoxisch-ischämische ZNS-Verletzung, Dezerebrationssteifigkeit
Date: Dezember 2021
Patient: weiblich, 2,8 Jahre alt
Date: Dezember 2021
Eine hypoxisch-ischämische Schädigung des ZNS ist eine schwere Hirnschädigung, die durch Sauerstoffmangel verursacht wird. In diesem Fallbericht teilen wir die einzigartige Geschichte der 13-jährigen Sofiia, die sich dank der Anwendung von Nabelschnurblut ihrer neugeborenen Schwester von einer schweren hypoxischen Hirnschädigung erholen konnte.
Wichtigste Details des Fallberichts:
Patientengeschichte: Der tragische Unfall und der kritische Zustand
Im Jahr 2009 brach die damals 3-jährige Sofiia aus der Region Chmelnyzkyj bei einem Unfall im Eis ein. Das Kind befand sich über 30 Minuten lang im Zustand des klinischen Todes (Apnoe/Atemstillstand).
Nach einer langwierigen Reanimation und intensivmedizinischen Beatmung erwachte das Mädchen aus dem Koma, ihr Zustand blieb jedoch äußerst kritisch. Die konventionelle medikamentöse Therapie während des sechsmonatigen Aufenthalts auf der Intensivstation brachte keinerlei Besserung.
Klinisches Bild vor Beginn der Stammzelltherapie:
Behandlungsprotokoll und Phasen der Regeneration
Die Behandlung war multidisziplinär aufgebaut und kombinierte die Zelltherapie mit einer intensiven Physiotherapie.
Chronologie der Therapie:
Langzeitergebnis der Behandlung (Katamnese nach 17 Jahren)
Heute ist Sofiia eine 19-jährige junge Frau. Sie lebt und studiert in Großbritannien und bereitet sich auf den Eintritt ins College vor. Obwohl sie noch immer leichte neurologische und motorische Defizite als Folge des Unfalls aufweist, geht und spricht sie selbstständig und ist erfolgreich in das alltägliche Leben integriert.
Der kritische neurologische Zustand, der zuvor als unheilbar galt und auf keine Standardtherapie ansprach, konnte dank des regenerativen Potenzials der Stammzellen aus dem Nabelschnurblut grundlegend verbessert werden.
Die vollständige Geschichte von Sofiia lesenHäufig gestellte Fragen (FAQ) zur Stammzelltherapie bei Hirnschädigungen
Kann Nabelschnurblut oder können mesenchymale Stammzellen (MSC) aus der Nabelschnur von Geschwistern zur Behandlung der hypoxisch-ischämischen Enzephalopathie (HIE) verwendet werden?
Ja. Eine allogene Transplantation unter Verwendung von Nabelschnurblut eines leiblichen Geschwisterkindes weist eine hohe immunologische Kompatibilität auf und wird in der regenerativen Medizin erfolgreich zur Therapie neurologischer Störungen eingesetzt.
Wie helfen Stammzellen bei einer hypoxisch-ischämischen Enzephalopathie (HIE)?
Stammzellen migrieren gezielt in die geschädigten Areale des Gehirns. Dort sezernieren sie neurotrophe Faktoren, dämmen chronische Entzündungsprozesse ein, stimulieren die Angiogenese (Bildung neuer Blutgefäße) und aktivieren die Neuroplastizität zur Regeneration des geschädigten Gewebes.
Was kann ich tun, wenn ich kein eigenes Stammzelldepot in einer Biobank eingelagert habe?
Wenn Sie kein eigenes Stammzelldepot besitzen, wenden Sie sich gerne für eine Beratung an uns. Nach einer umfassenden medizinischen Bewertung des Zustands des Patienten und der individuellen Parameter können unsere Spezialisten ein optimales Behandlungsprotokoll unter Verwendung von Spender-Stammzellen erstellen.
Füllen Sie einfach den Antrag aus und einer unserer Spezialisten wird Sie per E-Mail, Telefon oder auf einem anderen für Sie bequemen Weg kontaktieren. Wir beantworten gerne alle Ihre Fragen und stellen Ihnen die nötigen Informationen zur Verfügung.