Patient: weiblich, 65 Jahre alt.
Diabetes mellitus Typ 2, diabetische Polyneuropathie, Trigeminusneuralgie
Date: Oktober 2021
Patient: weiblich, 65 Jahre alt.
Date: Oktober 2021
Patientenprofil und Hauptbeschwerden
Abb.1. Peripherer Block des Trigeminusnervs (zweiter Ast) mit allogenen Stammzellen aus der Nabelschnur.
Erstuntersuchung und neurologischer Status
Vor Beginn der Zelltherapie wurde die Patientin einer umfassenden Untersuchung unterzogen, um die Ausgangswerte zu dokumentieren:
Behandlungsprotokoll: Stammzelltherapie (QR Clinic)
Nach einer fachärztlichen Konsultation wurde die Anwendung von mesenchymalen Stammzellen (MSCs) aus der Nabelschnur als begleitende Therapie beschlossen. Das Protokoll umfasste zwei Verabreichungswege:
Systemische Therapie: Eine intravenöse (IV) Infusion allogener mesenchymaler Stammzellen (MSCs) aus der Nabelschnur. Ziel war es, eine systemische entzündungshemmende Wirkung zu erzielen, die Mikrozirkulation zu verbessern und die Regeneration der insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse anzuregen.
Lokale Therapie: Eine periphere Leitungsanästhesie (Blockade) des zweiten Astes (V2) des Trigeminusnervs mit lokaler Gabe allogener Nabelschnur-Stammzellen. Ziel war die direkte Regeneration der Myelinscheide des Nervs, die Hemmung der lokalen Nervenentzündung und eine rasche Schmerzlinderung.
Behandlungsergebnisse und Verlauf (Nachuntersuchung nach 4 Monaten)
Bei der Kontrolluntersuchung nach vier Monaten zeigte die Patientin in allen wichtigen Bereichen eine deutliche gesundheitliche Verbesserung:
Weitere Empfehlungen und Langzeitbeobachtung
Die Patientin erhielt individuelle Empfehlungen zur unterstützenden Therapie und Lebensweise. Um die langfristige Wirksamkeit dieser regenerativen Methode zu überwachen, sieht das Protokoll Kontrolluntersuchungen nach 6 und 12 Monaten nach der Behandlung vor.
Häufig gestellte Fragen (FAQ): Stammzelltherapie bei Diabetes Typ 2
Kann eine Stammzelltherapie Diabetes Typ 2 vollständig heilen?
Antwort: Nein, nach derzeitigem wissenschaftlichen Stand bietet die regenerative Medizin keine dauerhafte, vollständige Heilung von Diabetes Typ 2. Klinische Studien zeigen jedoch, dass die Gabe von mesenchymalen Stammzellen (MSCs) zu einer langfristigen klinischen und labormedizinischen Remission führen kann. Dies äußert sich in einer stabilen Senkung des HbA1c-Wertes (Langzeitblutzucker), einem verringerten Bedarf an Medikamenten (oder Insulin) und einer Verlangsamung oder dem Stoppen von Folgeerkrankungen wie Neuropathie oder Retinopathie.
Wie genau helfen Stammzellen bei Diabetes Typ 2?
Antwort: Bei Diabetes Typ 2 wirken Stammzellen über drei Hauptmechanismen:
Welche Stammzelltypen sind am sichersten und effektivsten?
Antwort: Gemäß internationalen Richtlinien gelten mesenchymale Stammzellen aus der Nabelschnur (UC-MSCs) als Goldstandard für Wirksamkeit und Sicherheit. Sie besitzen ein extrem hohes Regenerationspotenzial. Zudem sind sie „immunprivilegiert“, was bedeutet, dass der Körper des Empfängers sie nicht als fremd erkennt. Dadurch besteht kein Risiko einer Abstoßung oder schwerer Nebenwirkungen.
Klinische Studien und wissenschaftliche Belege
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